Günstige Ölbilder vom Foto aus China
Lifestile - Ölgemälde vom Foto für die High Society
Viele Menschen würden zwar gerne ein berühmtes oder individuelles Ölgemälde in den eigenen vier Wänden hängen haben, wollen oder können sich jedoch keine oft sehr teure professionelle Kopie von einem Ölbild durch einen renommierten Auftragsmaler leisten.Nach persönlichen Vorgaben gemalte Ölgemälde waren bis vor kurzer Zeit noch sehr kostspielig und somit ein Luxusgut für wenige, sehr wohlhabende Menschen.
Individuelles Ölbild vom Foto
Vor allem der Wunsch nach individuellen Gegenständen mit einer persönlichen Bindung veranlasst immer mehr und mehr Menschen, sich ihr Lieblingsmotiv als Ölbild vom Foto erstellen zu lassen. Ebenfalls sehr beliebt sind solche Ölgemälde vom Foto als einzigartiges Geschenk zum Geburtstag, Jahrestag, Jubiläum oder zu einem sonstigen besonderen Ereignis.
Neben Darstellungen des Partners, Kindes, Elternteiles, (Haus)tieres oder anderer nahestehender Lebewesen lassen sich immer mehr Menschen auch ihre Status-Symbole (Auto, Jacht, Haus, Ferienwohnung, Motorrad, ...) oder besondere Ereignisse (Taufe, Firmung, Hochzeit, ...) als Ölbild malen, um damit ihre eigenen vier Wände zu schmücken.
Preiswerte Lösung - Ölbild-Kopien aus China
Bis vor wenigen Jahren waren handgemalte Ölgemälde ein relativ kostspieliger Wunsch. Doch mittlerweile gibt es eine relativ günstige Möglichkeit:Ölgemälde von chinesischen Künstlern!
Denn in China hat Kopieren eine lange Tradition. Seit Jahrtausenden gilt es im Reich der Mitte als Auszeichnung, eine gelungene Kopie erstellt zu haben.Dafen - das Künstlerviertel
Im Süden Chinas liegt, nur sieben Kilometer von Hongkong entfernt, Buji Town bei Shenzhen, einer Stadt mit mehr als zehn Millionen Einwohnern. Hier befindet sich, auf einer Fläche von etwa vier Quadratkilometern, Dafen.Wachstum und Wohlstand durch Kopieren von Ölgemälden und Auftragsmalerei
Vor 20 Jahren noch ein armes Dorf, hat sich Dafen mittlerweile zu einem modernen Stadtteil Shenzehens entwickelt. Dafen wird auch das Künstlerdorf genannt, da hier mehr als 10.000 Junior-Maler und 2000 talentierte Künstler in über 300 Werkstätten jährlich ca. fünf Millionen Ölgemälde in alle Welt exportieren. Dies entspricht vermutlich über 50 Prozent der weltweiten Produktion von Ölbildern mit einem Wert von ca. knapp 30 Millionen Euro.Massenproduktion durch Fliessbandarbeit
Der überwiegende Teil besteht aus Auftragsmalerei, also der Massenfertigung bekannter Meisterwerke, zumeist mit dem gleichen Motiv in großer Stückzahl.Um in kurzer Zeit große Stückzahlen von Ölgemälden herstellen zu können, werden diese Ölbilder, wie vor Einführung der Fertigungsroboter im Automobilbau, wie am Fließband hergestellt.
Jeder Chinesische Maler hat eine Farbe und geht von einem Ölbild zum Nächsten, sobald er seinen Teil erledigt hat. Produziert werden diese Ölgemälde von Malern ohne akademische Ausbildung.
Hauptabnehmer dieser sogenannten "Commercial" Auftragsmalerei sind überwiegend Waren-, Baumarkt- und Einrichtungsketten aus Amerika und Europa.
Hochschulabsolventen für hochwertige Ölgemälde

Allerdings kommen mittlerweile auch viele Absolventen von der besten Kunsthochschule Chinas nach Dafen. Diese kreativ arbeitenden Künstler erstellen nur wenige Ölbilder und kommen dennoch auf einen Monatslohn von maximal tausend Euro. Dies ist jedoch zwischen drei und zehn mal mehr, als ein Fließbandkopierer bekommt.
Feste Löhne gibt es hier nicht, bezahlt wird nach der Anzahl der erstellten Ölgemälde. Für chinesische Verhältnisse reicht das damit verdiente Geld, um die Lebenshaltungskosten bestreiten zu können und sogar noch ein wenig zu sparen.

Einen besonderen Anreiz stellt für viele Künstler auch die freie Einteilung der Arbeitszeit dar. An einem Tag schafft ein Akkordmaler zwischen 20 und 30 Ölbilder.
Huang Jiang - Vater der Massenkopie
Den Grundstein dieses Erfolges setzte der mittlerweile über 60 Jahre alte Huang Jiang, der 1989 in Dafen die erste Werkstatt zum Kopieren bekannter Kunstwerke gründete. Geringe Miet- und Lohnkosten ermöglichten seiner Werkstatt ein sprunghaftes Wachstum seiner Auftragsmalerei.Bis zu 50.000 Ölbilder in 1,5 Monaten
In den ersten Jahren verdiente Huang Jiang mit seinen Ölgemälden jährlich über 200.000 Euro, für chinesische Verhältnisse ein wahres Vermögen. In dieser Blütezeit seines Unternehmens fertigten seine Künstler bis zu 50.000 Ölbilder in sechs Wochen für eine bekannte amerikanische Supermarktkette.Allerdings dauerte es nur wenige Jahre, bis einige seiner Mitarbeiter sein Modell kopierten und eigene Werkstätten für Auftragsmalerei aufmachten. Heute arbeiten nur noch etwa 40 Maler für ihn und erwirtschaften einige zehntausend Euro pro Jahr.
Kopiert wird jedes Bild, was der Kunde will
Obwohl in China offiziell ein Verbot des Kopieren von Künstlern herrscht, welche nicht mindestens 50 Jahre tot sind, kümmert sich kaum jemand darum. Denn für die Kopier-Künstler zählt meist nur die Erfüllung eines Auftrages und die Zufriedenheit des Kunden.Die am häufigsten kopierten "Alten Meister" sind:
William Adolphe Bouguereau, Mary Cassatt, Paul Cezanne, Marc Chagall, John Constable, Salvador Dali, Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Gustav Klimt, Edouard Manet, Franz Marc, Henri Matisse, Claude Monet, Thomas Moran, Pablo Picasso, Camille Pissarro, Auguste Renoir, Alfred Sisley und John William Waterhouse.Ölmalerei
(Auszug aus Wikipedia http://www.wikipedia.de)Die Ölmalerei ist die künstlerische Malerei mit Ölfarben auf der Basis des Malmittels Öl, in der Regel Leinöl. Dass die Ölmalerei als klassische Königsdisziplin der Kunst gilt, liegt vor allem an den guten Eigenschaften des überwiegend verwendeten Malmittels Leinöl (fast immer zusammen mit Terpentin). Um dessen Eigenschaften weiter zu verbessern und um bei der Alterung Rissbildung und Vergilben zu vermeiden, wird das Gemälde nach vollständiger Trocknung und Aushärtung (oft erst nach über einem Jahr) meist mit einem Firnis überzogen. Man unterscheidet hierbei Zwischenfirnisse und Schlussfirnisse.
Maltechniken
Trennung von Form und Farbe
Die im Mittelalter übliche, vor allem von Jan van Eyck entwickelte und bis Tizian gebräuchliche Maltechnik der Trennung von Form und Farbe, ermöglichte die Bildgestaltung auch in Werkstätten als überschaubaren handwerklichen Prozess. Die Technik erlaubt eine äußerst naturnahe und detailgetreue Darstellung von Formen und wurde deswegen auch in der Moderne von Surrealisten wie Dali verwendet.Nach einer Risszeichnung, die vom Meister angefertigt und - meist von einem Lehrling - auf die Bildfläche (mit Kreidegrund weiß grundierte Holztafel oder mit dünnem Leinen bespannte Holztafel) übertragen wurde, wurde die Schattenform entwickelt. Dies geschah mit Eitemperafarbe, z.B. Siena, Ultramarin oder Schwarz, je nach gewünschtem Effekt - heute nimmt man oft Japantusche dazu. Als nächster Arbeitsschritt erfolgt ein erster dünner, durchscheinender Überzug, die Lasur, aus magerer Harzölfarbe zur Entwicklung eines sogenannten Mitteltones und Gesamttones. Diese erste Schicht heißt Imprimitur. Der Gesamtton bestimmt den späteren Bildcharakter, ob kalt oder warm, gedämpft oder dunkel, etc. Der Mittelton, der zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Ton des Bildes liegt (es handelt sich oft um eine Erdfarbe, bei Dürer z.B. Ocker, oder bei Bartholomäus Bruyn eine grüne böhmische Erdfarbe) gestattet die nun folgende Entwicklung der Form durch das und im Licht, die sogenannte Weißhöhung. Mit weißer Tempera wird das Licht gemalt, es entsteht die Plastizität und Dreidimensionalität des Bildes. Der Wechsel von Lasur und Weißhöhung erlaubt ein behutsames Entwickeln des Bildes und ermöglicht viele Korrekturschichten. Es können so Bilder von großer Tiefe und innerer Lebendigkeit gemalt werden. Von Tizian wie auch von Stefan Lochner weiß man, dass sie bis zu 150 Schichten auftrugen, in Lochners Fall z.T. sogar noch mehr. Der Abschluss dieser formalen Seite des Bildes wird auch Grisaille genannt, bis zu diesem Punkt hat das Bild im wesentlichen erst Ocker, Schwarz und Weiß als Farben. Die Technik der Trennung von Form und Farbe wird heute nur noch von wenigen Künstlern beherrscht. Beispiele sind der Kreuzweg von Georg Esser und im 20. Jahrhundert das Oeuvre von Egon von Vietinghoffs Ölgemälden.
Erst jetzt erfolgt die tatsächliche Farbgebung durch Farblasuren in Öl- oder Öl-Harz-Farbe in zum Teil mehreren Schichten und Lagen bis zur Vollendung des Bildes. Zunächst wird mit Leinöl oder Dammar ein Firnis aufgetragen (der sogenannte Zwischenfirnis), der in 4-5 Tagen durchtrocknet. Danach werden die einzelnen Formpartien mit der gewünschten Farbe lasiert (Lokalfarbe). Die Lokalfarben können durch mehrfachen lasierenden Auftrag von Schichten, die jedes mal trocknen müssen, vertieft werden. Die Untermalung soll immer durchscheinen, es darf also nicht oder nur sehr vorsichtig mit Körperfarbe, d.h. mit Weiß vermischter Farbe, gemalt werden. Schließlich können die Licht- und Schattenformen noch durch Spitzen vertieft und damit das Bild vollendet werden. Maltechnisch gesehen ist die Farbgebung der einfachere Malvorgang. Grundsätzlich gilt, dass die Farbgebung umso leichter und müheloser gelingt je kräftiger und vollkommener die Untermalung ist.
Da alle Malschichten jeweils durchtrocknen müssen, kann das Malen eines Bildes in der hier beschriebenen Technik sehr lange, Monate bis Jahre, dauern.
Ton-in-Ton-Malerei
Die Ton-in-Ton Malerei ist eine Art abgekürztes Verfahren, wobei die Trennung von Form und Farbe weitgehend aufgehoben ist und nur noch rudimentär zur Korrektur verwendet wird. Die Technik wurde etwa im 16. Jahrhundert entwickelt zur Gestaltung großer repräsentativer Formate. Vor allem Tizian war entscheidend an der Entwicklung dieser Technik beteiligt. Sie wurde in modifizierter Form auch von Pablo Picasso (blaue oder rosa Periode) und Max Beckmann verwendet. Gemalt wird auf farbigem Grund mit toniger Farbe (meist Erdfarben); solche Gründe heißen Bolusgründe. Die Zeichnung wird locker mit dunkler Erdfarbe oder farbigem Grau aufgetragen und trocknen gelassen. Es wird sofort mit Weißhöhung aus Eitempera begonnen, das Weiß ist schon eingetönt. So können die Tendenzen der Lokalfarben durch Untermischen von Rot, Blau usw. festgelegt werden. Beckmann arbeitete z. B. viel auf rotem Grund, darin die Zeichnung locker eingearbeitet mit dunklerem Ton war. Es folgt ein farbiger Zwischenfirnis im Grundton. Korrekturschichten, die auch Farbe enthalten, können aufgetragen werden, bis der Künstler mit dem Ergebnis zufrieden ist. Von Tizian weiß man, dass er 40-50 Schichten auftrug. Am Ende folgt die farbige Vertiefung des Bildes durch mehrfache Lasuren. Die Ton-in-Ton-Malerei erlaubt erstmals die Formsuche im Bild während des Malens und gestattet sehr freies Gestalten, so dass ein Bild, wie es Rembrandt van Rijn oft gemacht hat, völlig umgeworfen und neugestaltet werden kann.Primamalerei oder Alla-Prima-Malerei
Abgeleitet von ital., "aufs erste", auch prima vista, ital. "auf den ersten Blick". Die Prima-Malerei bezeichnet ein Vorgehen, bei dem versucht wird, die Farbe gleich auf Anhieb in einem Arbeitsgang auf die richtige Stelle zu platzieren ohne spätere Korrekturen wie Retuschierung oder das Auswischen von feuchter Farbe. Der Maler hat bei der Prima-Malerei bereits die Endfassung des Bildes im Kopf und setzt jede Farbe als letztgültigen Farbton ein. Ihr Gegenstück ist die Schichtenmalerei, z.B. die Lasurmalerei mit ihrer Untermalung, die ihre Höhepunkte in der italienischen Renaissance und im niederländischen Barock hatte. Der Alla-Prima-Malerei verwandt ist die Nass-in-Nass-Technik. Als ein Meister der Alla-Prima-Malerei gilt Cézanne. Philipp Otto Runge beklagte sich, dass "Leute wie aus dem Kalkeimer malen". Anfänger der Malerei wollen oft alla prima malen, weil man direkt ein Ergebnis sieht. Dabei wird leicht übersehen, dass diese Technik Erfahrung erfordert, deren Fehlen zu betrüblichen Ergebnissen führt.Mischtechnik:
Die Mischtechnik ist eine Maltechnik in der Ölmalerei, die verschiedene Bindemittel innerhalb eines Bildes verwendet. Sie ist als spezifische Errungenschaft der schaffenden Künstler in Europa ein bedeutsames europäisches Kulturerbe.Glanzzeit war die niederländische Barockmalerei, die Ölfarbe mit Harzen versetzte, um den emailleartigen Tiefenglanz zu erzielen. Von den Niederlanden ausgehend verbreitete sich diese Technik über ganz Europa und war lange Zeit die maßgebliche Maltechnik für Ölgemälde. Sie wurde von der Alla-Prima-Malerei verdrängt und von den Impressionisten abgelehnt, so dass die Kenntnis davon praktisch vergessen wurde.
